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Servervirtualisierung

Wenn in der IT über Virtualisierung gesprochen wird, ist die Servervirtualisierung sicherlich der Bereich, wo diese Technologie schon am längsten eingesetzt wird und die größte Verbreitung hat. Schon in den 70er und 80er Jahren wurden auf den damaligen Großrechnern ähnliche Technologien genutzt.  Diese hatten zum Ziel, dass die vorhandenen Ressourcen des Zentralrechners optimal verteilt werden konnten, eine hohe Verfügbarkeit sichergestellt werden konnte und beispielsweise auch eine Skalierbarkeit möglich war. An den grundsätzlichen Zielen einer Servervirtualisierung hat sich bis zum heutigen Tag nichts geändert. Allerdings hat die Servervirtualisierung durch die Möglichkeiten extrem leistungsfähiger dezentraler Server in alle Bereiche der IT Einzug gehalten und ist heutzutage nicht nur den Spezialisten großer Rechenzentren vorbehalten, sondern muss in kleinen und mittelständischen Unternehmen genauso beherrscht werden. Die Hardware eines modernen Servers ist heutzutage meistens problemlos dazu in der Lage, mehrere Unternehmensanwendungen auf einem physikalischen Gerät parallel zu unterstützen. Dies bedeutet natürlich eine direkte Kostensenkung hinsichtlich der anzuschaffenden Hardware und indirekt zusätzliches Sparpotential bei Energiekosten, beim Platzbedarf in den Serverräumen, für Klimatisierung und andere Folgekosten.  Neben dem Aspekt der Kostenoptimierung bietet die Virtualisierung weitere Vorteile, welche aus Sicht aktueller Marktanforderungen für die meisten Unternehmen heute essentiell sind. Besonders hervorzuheben sind dabei die Möglichkeiten in puncto Flexibilität, Sicherheit und Stabilität des Gesamtsystems. Da man mit virtuellen Servern unabhängig von der jeweiligen physikalischen Hardware wird, kann im Störungsfall eine solche virtuelle Maschine auch sehr schnell manuell oder sogar automatisch auf einer anderen Serverhardware gestartet werden. Auch das „gezielte Verschieben“ virtueller Server auf eine andere Hardwareplattform bei geplanten Wartungsmaßnahmen oder bei der Migration auf eine neue Hardware ist problemlos möglich. Insgesamt wird man mit Servervirtualisierung somit deutlich geringere Ausfallzeiten verzeichnen.

Aber was so einfach klingt, muss gut überlegt und geplant sein. Einfachere Serverstrukturen und Kostenersparnis bei der Hardware darf sich natürlich nicht negativ auf die IT-Sicherheit auswirken. Ebenso muss rechtzeitig über die Lizenzierung von Software in solchen Umgebungen nachgedacht werden, um böse Überraschungen zu vermeiden.

Mit den Lösungen „XENServer“ und „Hyper-V“ der Marktführer Citrix und Microsoft bieten wir Ihnen zwei professionelle Lösungen, welche alle Anforderungen abdecken und in einfachen Einsatzszenarien auch als kostenfreie Software zur Verfügung stehen.

Übrigens sollten Sie bei Einführung einer Servervirtualisierung auch Ihr Backup- und Recovery-Konzept überdenken und anpassen. Die Virtualisierung von Servern bietet optimale Voraussetzungen für ein schnelles Desaster Recovery. Allerdings müssen beim Backup-Regime in virtualisierten Umgebungen auch spezielle Anforderungen der Daten- und Applikationskonsistenz beachtet werden. Mit der Software Alike des Herstellers Quadric Software bieten wir Ihnen eine der besten Backup- und Desaster Recovery- Lösungen für Hyper-V und XENServer zu einem attraktiven Preis.

 

Gern beraten wir Sie bei der Planung zur Virtualisierung Ihrer Serverinfrastruktur und unterstützen Sie natürlich auch bei der Einführung. Ganz nebenbei leisten Sie damit noch einen wertvollen Beitrag für eine umweltfreundliche Technologie, denn durch Servervirtualisierung werden Ressourcen bei Rohstoffen und Energie gespart.